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Rolle 6   hunger und krankheit ade durch gentechnik?
Durch Gentechnik ist es gelungen, z.B. Insulin in größerem Umfang genetisch herzustellen. Dies förterte die medizinische Versorgung und besserte die Lebenqualität der Diabetiker. Für die Landwirtschaft werden mit Hilfe der Gentechnik Pflanzen gezüchtet, die gegen Schädlinge und extreme Umweltbedingungen resistent sind. Dies könnte den Hunger der 3. Welt stillen.




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Kommentare
Rolle 1 naja ...
von RoX-01, 25.01.2006 | 14:06
es gibt ja eigentlich genug Nahrungsmittel (es werden tonnenweise kartoffeln vernichtet) sie sind nur am falschen ort
Rolle 1 Vitamin-reis
von karl, 25.01.2006 | 14:53
man forscht schon so lange am vitaminreichen reis, dabei gibt es einheimische sorten in asien, die auch soviel vitamine enthalten. wann sehen die forscher das mal ein?
Rolle 1
von Karoline, 25.01.2006 | 15:07
Stimme zu. Z.B durch Gentherapie wurden bisher sogar als unheilbar geltende Krankheiten(Adenosin-Desaminase) geheilt.
Die betroffenen Menschen sind das Risiko eingangen und haben gewonnen.
Rolle 1
von Luthien, 25.01.2006 | 15:12
"Dies könnte den Hunger der 3. Welt stillen." <--- in Süd-Amerika werden bereits Gentechnsich veränderte Pflanzen angebaut. Um genau zu sein sind es Bananen. Soweit ich weiß bringt sie den Plantagenbesitzern zwar Vorteile, aber in einem derart komplexen System wie der Wirtschaft kann man nicht nur auf den einen Plantagenbesitzer achten, der davon profitiert. Genauso könnten andere Gutsbesitzer in Mitleidenschaft gezogen werden und der Handel könnte verzerrt werden. Alle Dinge müssen beachtet werden und vor allem sorgsam abgewogen, bevor man ein leichtfertiges Urteil fällen kann!
Rolle 1
von Felagund, 25.01.2006 | 15:44
Ich weiß, es klingt grausam und gefühllos, aber ist es am Menschen sein Leben "künstlich" zu verlängern. Instinktiv wüde auch ich sagen "Warum nicht?", aber betrachten wir das ganze mal aus "Gottes Sicht".....
Rolle 1
von Andrej, 25.01.2006 | 15:48
das ist schon richtig, nur haben fast alle Bauern, besonders die in asien(wo reis und weitere anbauprodukte reichhaltig sind) kein geld, um die ernte zu optimieren, indem sie spezialdünger oder schädlingbekämpfungsmaßnahmen einleiten könnten.
Rolle 1
von Andrej, 25.01.2006 | 15:50
ich glaube, solange nicht über 50% der Konsumenten für die gen. veränderte nahrung ist, wird von seiten der politik nicht altsoviel investiert.
Rolle 1 Der Kampf gegen Die Hungersnot
von F.Harder, 25.01.2006 | 16:04
warum sollte man die Forschung aufgeben?! Nur durch Forschung kriegen wir doch unsere Probleme in den Griff.

Genau wie die Gentherapie beim Menschen, die uns trotz Risiken in Zukunft weitere Aussichten auf Erfolg gibt, kann auch bei der grünen Gentechnik die Forschung nicht eingestellt werden.
Das hauptsächliche Ziel der Gentechnik bei Pflanzen ist es meiner Meinung nach, einen höheren Ertrag zu erzielen, um den ärmeren Entwicklungsländern eine "saubere" Nährstoffbasis zu bieten. Wenn man sich mal überlegt, der Grund für viele der heutigen Krankheiten, die um den Globus wandern, durch Armut und Verunreinigung verursacht werden...
Rolle 1
von Luthien, 25.01.2006 | 16:06
@Harder: größere Absatz bringt nicht notwendigerweise die erhoffte Lösung! Lebensmittel sind genug vorhanden, man muss sie lediglich dorthin bringen, wo sie wirklich gebraucht werden!
Rolle 1
von F.Harder, 25.01.2006 | 16:11
@Luthien
Ja klar ist das ein Problem, nur das könnte ebenso durch die Gentechnik verhindert werden.
Rolle 1 Du hast es..!
von Kenoo, 25.01.2006 | 16:16
Genau so kann den Menschen in der 3. welt geholfen werden. Ernährungsprobleme können damit in vielen Ländern gestoppt werden.
Rolle 1
von Luthien, 25.01.2006 | 16:38
@Harder: ja wenn du noch mehr Lebensmittel produzierst (Absatzsteigerung) fehlen sie ja immer noch an den richtigen Orten ....
Rolle 1 hunger hat andere ursachen
von Testos, 26.01.2006 | 11:55
@harder

hunger, ist doch kein problem der gentechnik ja oder nein, sondern von weltweit ungerechten handelsstrukturen, korrupten leuten vor ort, ungleicher bodenbesitz usw. Ich glaub nicht das gen-technik daran was verändert? Du etwa?
Rolle 1 *einmisch*
von Karoline, 26.01.2006 | 12:06
@ Testos
Ich bin der Meinung, dass die Gentechnik etwas ändert. Man kann ja jetzt nicht jede Forschung einstellen, nur weil an etwas anderes tun könnte.
Rolle 1
von F.Harder, 26.01.2006 | 12:15
@testos

die Infrstrukturen etc spielen natürlich die größte Rolle (daher Entwicklungsländer), aber durch eine Einschränkung von Schädlingen durch die gentechnisch veränderten Pflanzen kann das Problem der Verunreinigung in diesen Ländern beeinflusst werden.
Rolle 1 Unsinn!
von MarieB, 26.01.2006 | 13:02
Genetisch veränderte Lebensmittel können keinen falls die Probleme in der dritten Welt lösen. Die Bauern werden nur abhängig von profit-orientierten Konzernen.
Pestizitbehandeltes Unkraut kann ressistent werden und treibt die Bauern immer weiter in Abhängigkeit, da sie immer neue Sorten der genetisch veränderten Saat benötigen......
Also, wer behauptet, dass die Gentechnik den Hunger der Welt stillen kann ist uninformiert oder einfach nur realitätsfern...
Rolle 1 Keine Lösung - im Gegenteil!
von Maikat, 26.01.2006 | 13:08
Marie hat Recht! Je mehr die kleinen Landwirte der 3. Welt von großen Konzernen abhängig sind, umso größer wird die Gefahr. Dann liegt ihr Schicksal in den Händen großer Gentechnikkonzerne, bei denen man nicht sicher sein können, ob sie sich den Armen verpflichtet fühlen.
Die denken an ihren Profit und nicht an die Probleme der 3. Welt!
Rolle 1
von F.Harder, 26.01.2006 | 13:10
ja das ist der Kapitalismus, aber ein Anfang wärs doch. Irgendwo muss man anfangen.


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Von: Milena
25.01.2006 | 13:08
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