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kann Genfood den Hunger der 3.Welt bekämpfen


Argumentationskarte
kann Genfood den Hunger der 3.Welt bekämpfen
These:







Pro:


Durch Gentechnik können selbst Kleinbauern größere und bessere Erträge produzieren. Nur durch Gentechnik könnte weltweit die Welternährung gesichert werden, für die von der UNO prognostizierten 7,9 bis 12 Milliarden Menschen im Jahre 2050. Nach jahrzehntelangem Nahrungsmittelzuwachs, bedingt durch die „grüne Revolution“, nahm in den letzten zehn Jahren die Produktion ab. Die nicht gerade umweltfreundlichen Anbaumethoden könnten ersetzt werden durch die Gentechnologie.


Contra:
1)Die „Grüne Revolution" hat über 30 Jahre lang versucht, mit viel Kapital-, Pestizid- und Düngereinsatz das Hungerproblem zu lösen. Ohne Erfolg. Trotz Bevölkerungswachstum steht der Welt heute 15 Prozent mehr Nahrung zur Verfügung als noch vor 20 Jahren. Doch die höheren Erträge sind nicht bei den Hungernden gelandet.

2) Nahrungsmittelknappheit ist in erster Linie ein Verteilungsproblem und kein Mengen- oder Technologieproblem. Derzeit geht fast die Hälfte der potenziellen pflanzlichen Nahrungsmittel als Futter in die Viehzucht. Gentechnisch veränderte Pflanzen und Tiere unterliegen dem Patentrecht. In ihre Entwicklung und Zulassung müssen die Produktionsfirmen erhebliche Summen investieren. Die Folge: Das so entstandene Saatgut und die Produkte einer gentechnischen Nahrungsmittelproduktion kosten mehr und sind deshalb in der so genannten Dritten Welt nur noch für Devisenbesitzer erschwinglich. Die
Bauern würden in nahezu vollständige Abhängigkeit von den Saatgutlieferanten geraten.

Quelle: genfood.at


Rolle 1
Pro:
Contra:


Rolle 2
Pro:
Contra:


Rolle 3
Pro:
Contra:


Rolle 4
Pro:
Contra:


Rolle 5
Pro:
Contra:


Rolle 6
Pro:
Contra:


Rolle 7
Pro:
Contra:







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Von: dennis.d
06.02.2006 | 9:02
Artikel-Nr.: 1345
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