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Rolle 2   Sabines Auflauf
Ein besorgniserregender Bericht über die gefährliche Seite von Genfood1 Frau B machte jeden Mittwoch Vormittag den Großeinkauf für die Woche, denn sie hatte ihre Familie mit den fünf Kindern zu ernähren. Sie ging an der Gemüsetheke entlang und packte noch einen Sack Kartoffeln in ihren Einkaufswagen, es sollte am nächsten Tag einen schönen Auflauf geben, denn ihre kleine Tochter Sabine würde Geburtstag haben und mochte Aufläufe sehr gerne. Es würde ein wichtiger Tag werden, denn Sabine wurde 10 Jahre alt. Frau B. ging zur Fleischtheke und nahm sich einen Packen gemischtes Hack für ihren Auflauf. Nachdem sie fertig eingekauft hatte, fuhr sie nach Hause .
Am nächsten Tag, als die Kinder und natürlich auch Sabine in der Schule waren, bereitete sie den Auflauf vor, den es zum Mittag geben sollte. Um viertel nach eins kamen sie nach Hause und setzten sich an den gedeckten Tisch. Sabine fühlte sich nicht so gut , sie hatte sich eine Erkältung eingefangen, doch sie freute sich über den Auflauf. Am nächsten Morgen ging es Sabine gar nicht gut, sie bekam Halsweh und Husten, deshalb fuhr Frau B. sie zum Arzt. Im Wartezimmer war es sehr stickig und laut, was der kleinen Sabine gar nicht gefiel. Der Arzt diagnostizierte eine Infektion und verschrieb ihr Antibiotika. Als Sabine wieder zu Hause war, legte sie sich erst einmal schlafen. Doch am nächsten Tag ging es ihr nur noch schlechter, Frau B gab ihr noch mehr Antibiotika und verordnete Bettruhe. Doch auch nach ein paar Tagen ging es der kleinen Sabine schlecht, sie konnte nicht mehr schlafen und bekam in der Nacht Anfälle. Frau B. entschied, dass sie ins Krankenhaus fahren sollten. Die Ärzte unternahmen Tests und untersuchten Sabinchen, doch sie konnten nichts besonderes finden. Nachdem sie die Lebensmittel untersucht hatten, die Sabine in der letzten Zeit zu sich genommen hatte, hatten sie den Verdacht auf genveränderte Lebensmittel, denn in den Nachrichten waren ähnliche Fälle auch vorgekommen. Sabines Gesundheitszustand verschlechterte sich, doch dann fanden Experten heraus, dass eine Rinderherde genverändertes Futter gefressen hatte, das Antibiotikaresistenzen gebildet hatte. Daraufhin konnte Sabine richtig behandelt werden und überlebte. Frau B. war sehr erbost gegenüber den Viehhändlern und setzt sich nun für die Kennzeichnungspflicht für genveränderte Lebensmittel ein.
Sie hatte Erfolg und seit alle Lebensmittel nun speziell und unübersehbar markiert bzw. gekennzeichnet sind, ist ein ähnlicher Fall nie mehr aufgetreten!!!





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Von: Samson
06.02.2006 | 17:07
Artikel-Nr.: 1391
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