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Rolle 3   Zu Besuch in Afrika -Was die Menschen dort denken-
In dieser GEschichte berichtet ein deutscher Pastor von deinen Erlabnissen in Afrika.
Was denken die Menschen dort über Gentechnik?
Am besten ihr lest die Geschichte! Zu Besuch in Afrika
-Was die Menschen dort denken-

Als erstes sollte ich mich vielleicht vorstellen. Ich bin Pastor in einer kleinen Gemeinde in Norddeutschland. Vor kurzem besuchte ich einen bekannten Pastor in Afrika. Nun fragtman sich natürlich woher kenne ich einen afrikanischen Pastor? Ich lernte ihn auf einem Seminar für Rhetorik kennen. Was ich aber eigentlich erzählen wollte: Ich diskutierte mit ihm über die Gentechnik und was die Menschen in seinem Dorf davon halten. Es war erschreckend! Die meisten waren fest davon überzeugt, dass sie von dem gentechnisch veränderten Getreide gesund werden. Dies hatte ihnen ein Verkäufer asu den USA berichtet. So sollte dieses Getreide das Immunsystem stärken und gegen Aids helfen. Ich war verblüfft. Konnte das wirklich sein? Ich hielt es für unwahrscheinlich, also befragte ich einen renomierten deutschen Wissenschaftler für Gentechnik. Dieser bestätigte meine Vermutung, dass die Afrikaner belogen wurden.
Ich bat den Pastor auf einer Versammlung seines Dorfes den Bewohnern mitteilen zu dürfen, was der wirkliche Grund, dafür ist, dass sie das gentechnischmanipulierte Getereide anbauen sollten. Nach vielen Stunden mit anstrengenden Diskussionen erkannten die meisten, dass die Amerikaner, mit der Not der Afrikaner Geld machen wollten und sie durch Hybrid-Getreide abhängig machen wollten. Das gegen Aids und die Übertragung dieser Krankheit das Getreide nicht im geringsten wirksam ist konnte ich ihnen glücklicherweise auch berichten!
Nach diesem Aha-Erlebnis beschlossen der andere Pastor und ich kurzerhand eine Rundreise zur Aufköärung über Gentechnik durch die benachbarten Dörfer zu starten.
Die Planung dieser Rundreise nahmen wir sehr sehr sorgfältig vor. Wir wussten wenn wir erst einmal unsere Chance vertan haben, bekommen wir keine zweite. Des Weiteren mussten unsere Argument die reizenden Versprechungen der Amerikaner übertrumpfen. Wir ließen uns von vielen duteschen und englischen Forschern Infos zukommen und suchten die aussagekräftigsten Argumente aus.
Wir hatten uns vorgenommen durch dreizehn Dörfer zu pilgern und überall mit den Geistlichen und der Bevölkerung zu sprechen. Doch schon im zweiten Dorf versagten wir jämmerlich die Gier nach vermeintlicher Gesundheit und Nahrung war größer als der Verstand. In uns brandeten erste Zweifel auf, doch wir ließen uns nicht unterkriegen.
Am Ende unserer Reise konnten wir elf der dreizehn Dörfer überzeugen das Angebot der Amerikaner abzulehen.
Beruhigt und glücklich kehrte ich nach Deutschland zurück.

Erwartet wurde ich schon auf dem Flughafen von zahlreichen Kamerateams und Journalisten. Denn was ich nicht wusste: die Wissenschaftler die mir geholfen hatten, hatten sämtliche Zeitungen über meine Aktivitäten benachrichtet und ich wurde in meiner Abwesenheit sogar für mehrere Preise nominiert.





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Von: flanny
03.02.2006 | 16:19
Artikel-Nr.: 1319
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