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Rolle 7   eine Zukunftsprognose
Machen Wir uns doch einmal Gedanken darüber, welche Folgen der Anbau von herbizidresistenten und insektizidresistenten Pfanzen haben kann...
Durch weniger Zeitaufwand, sowie größeren Gewinn scheinen Monokulturen gerade das Richtige zu sein...große Landstriche mit nur einer Pflanzenart. Unkräuter werden da natürlich nicht geduldet. Da solche Monokulturen für Schädlinge sehr anfällig sind, greift man zu Pflanzenschutzmittel und ähnlichem. Leider vertragen die Pflanzen diese Gifte nicht sonderlich gut- kein Wunder dieser Giftregen würde uns auch zu schaffen machen!Nun gibt es aber neue Möglichkeiten...die sogenannte:Gentechnik. Durch sie kann man nun Pflanzen resistent gegen einige Insekten, Pilze oder ähnlichem machen, oder auch einfach resistent gegen Insektizide! Eigentlich erscheint das ja ganz positiv auf den ersten Blick! Nun kann man noch größere Monokulturen anlegen...mehr spritzen und das ohne Ertragseinbußen!Doch WO bleiben die Gifte?!Sie gelangen zu den Konsumenten (ob nun Mensch oder Tier) und in den Boden...und zuletzt auch in unser Grundwasser!Das, dass nicht ohne Folgen ist, scheint nur verständlich...
Doch blicken wir ein paar Jahrzehnte in die
Zukunft:
Unser Grundwasser ist belastet, und muss durch komplizierte Filtertechniken gereinigt werden...Einige Fischsorten in heimischen Gewässern sind durch jenes belastete Wasser verschwunden- in anderen Fällen ist der Bestand stark zurück gegangen.
Wildkräuter weisen nach neusten wissenschaftlichen Erklenntnissen in einigen Fällen Resistenzen auf, die auf eine Durschmischung von Kultur uns Wildform schließen lassen.
Die Artenvielfalt ging besonders in Gebieten stark zurück, wo Genpflanzen angepflanzt worden, wie Untersuchungen ergaben. Unter diesen Arten befinden sich nicht nur vom aussterben bedrohte Vogelarten sondern auch Insekten, Würmer, Reptilien sowie Amphibien.
Proteste der Biobauern blieben erfolglos, denn der Pollenflug lässt sich von solchen Dingen nicht beeinflussen.
Die Allergiearte ist in Deutschland sowie auch in anderen Ländern angestiegen. Wissenschaftler führen dies auf den erhöhten Schadstoffgehalt in der Nahrung zurück.
Untersuchungen ergaben bereits, dass in Maßttieren Anlagerungen von Giften gefunden wurden, welche von den Insektiziden stammen, die das Vieh über die Nahrung aufnahm. Neue Untersuchungen sollen klären, ob sich auch im Menschen solche Schadstoffe nachweisen lassen.
In einigen Ländern wurden auf die Proteste der Bevölkerung reagiert und ein Verbot für den Anbau von Genmanipulierten Pflanzen sowie eine Überschreitung des Pflanzenschutzmittelgebrauchs pro Quadratkilometer erteilt. Forscher verwiesen darauf, dass selbst in diesen Gebieten eine Regenerierung lange brauchen wird. Besonders das belastete Grundwasser stellt ein großes Problem dar, aber auch versäuchte Böden machen einen Neuanfang schwer. Generell brauche ein aus dem gelichgewicht geratenes Ökosystem sehr lange um sich einigerma0en zu erholen, doch der Anfang ist gemacht.
In Ländern der 3ten Welt scheint ein Neuanfang aus finanziellen Gründen noch nicht in Sicht. Die Pflanztenschutzmittel die dorthin exportiert wurden, und sich nun in den Böden befinden, sind weitaus stärker und giftiger als anderswo, denn dort waren die Richtlinien nicht so streng wie in der EU uns anderswo.






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Von: papillon
03.02.2006 | 16:33
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